Die Politik sollte verlässliche Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Mobilität schaffen. Stattdessen werden Fahrschulen durch populistische Ankündigungen öffentlich diskreditiert und wirtschaftlich geschädigt. Doch die entscheidende Frage lautet: Warum?
Herr Bundesverkehrsminister,
schon heute zeigt sich, dass Ihre geplante Führerscheinreform nicht zu Einsparungen, sondern zu erheblichen Mehrkosten führt. Nach aktuellen Berechnungen sprechen wir von bis zu 1.000 Euro höheren Kosten im Vergleich zum heutigen System.
Sie verkaufen diese Pläne als Entlastung für die Bürgerinnen und Bürger. Tatsächlich drohen jedoch höhere Ausgaben, mehr Bürokratie und neue Unsicherheiten. Wer eine Reform als Sparmaßnahme ankündigt, sollte zumindest verstehen, was Sparen tatsächlich bedeutet.
Während Sie öffentlich über Fahrschulen diskutieren und eine ganze Branche unter Generalverdacht stellen, bleiben die wirklichen Herausforderungen Ihres Ministeriums ungelöst: marode Bahnstrecken, sanierungsbedürftige Brücken, ein überlastetes Straßennetz und die Zukunft unserer Flughäfen.
Gerade die Fahrschulbranche hatte bereits einen wissenschaftlich fundierten und rechtssicheren Reformvorschlag erarbeitet. Statt diesen konstruktiv aufzugreifen, setzen Sie auf populistische Ankündigungen, die mehr Aufmerksamkeit als Lösungen schaffen.
Die Menschen in Deutschland erwarten verantwortungsvolle Politik und echte Reformen – keine Schlagzeilen auf Kosten von Fahrschulen, Fahrschülern und der Verkehrssicherheit.
Die Fahrschulen Thomas Vielhuber sind eine staatlich zugelassene Ausbildungsstätte für die beschl. Grundqualifikation und die Weiterbildung in Bereich Güterkraft und Personenverkehr gem. §9Abs.2 BKrFQG, zugelassen durch die Regierung der Oberpfalz.